MAKKRO

SO | 08.10.2017 | 20:30 Uhr

Das Konzept ist schnell erklärt, zwei Schlagzeuge, zwei Bässe, Klavier und Posaune treffen aufeinander. MAKKRO spielt Rhythmik und Harmonik gegeneinander aus, verschiebt und interferiert musikalische Pattern detailverliebt und eröffnet so neue Räume. Die sechs Kölner Musiker stehen bereits seit 2012 gemeinsam auf der Bühne (u.a. Moers-Festival, Jazzhaus-Festival Hamburg).
Sie instrumentieren und orchestrieren ungewöhnlich, jedoch der Idee ihrer Musik entsprechend und hinterfragen: „Wie erleben wir Musik live, inwieweit ist ein Konzert unersetzbar und wohin führen uns aktuelle Musikströmungen?“ MAKKRO sucht individuelle Antworten und schafft besondere Hörerlebnisse.
Was nach politischer Agenda oder tiefgründiger Sinnsuche der sechs Kölner Musiker klingt, ist einfacher und unprätentiöser erklärt. Das zweite Album von MAKKRO klingt anders, die Musik ist neu und lässt sich keinen Genre-Stempel aufdrücken. Ein Meer aus Lämpchen, analog Synthesizern und goldig-matten Instrumenten gibt Hinweise auf den neuen Sound.
Jazz ist die Spielfläche, die gemeinsame Grundlage um Neues zu verbinden. Why – warum sollte sich die Musik von MAKKRO definieren lassen?! Vielmehr entstand ein Album, das geprägt ist von persönlich- individuellen Hörgeschmäckern, in Kontext gesetzt und untermalt mit technischen Hilfsmitteln der Kindheitstage, verziert mit Kitsch, Spielfreude und einer Prise Seriösität – frei von genormten Parametern.

Janning Trumann – Posaune
Christian Lorenzen – Wurlitzer, analog Synthesizer
Oliver Lutz – Kontrabass, E-bass, Synth
David Helm – Kontrabass, Synth
Thomas Sauerborn – Schlagzeug
Fabian Arends – Schlagzeug

www.makkro.de

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