Led Bib

SO | 26.11.2017 | 20:30 Uhr

Schlagzeuger und Komponist Mark Holub gründete Led Bib 2003 im Rahmen eines Universitätsprojekts. Bestehend aus seinen Freunden von der Middlesex-Universität, hatte das Quintett seinen ersten Auftritt am 24. Februar 2004 vor zehn Personen im Hinterzimmer einer Londoner Kneipe. Fünf Jahre später traten sie dank der Nominierung zum Mercury-Prize-Album des Jahres im Fernsehen vor einem Millionenpublikum auf.
Nach Erscheinen ihres ersten Albums im Mai 2005, das von der Kritik gefeiert wurde, gewannen sie im selben Jahr auch den Peter Whittingham Jazz Award. Ihr zweites Album Sizewell Tea, veröffentlicht im Jahr 2007 vom Londoner Kultlabel Babel, generierte mehr Interesse, herausragende Berichterstattung und ausgezeichnete Bewertungen. In der Musikszene entstand eine neue Jazz-Bewegung, die Begeisterung bei den Zuhörern auslöste und neue Zielgruppen erschloss. Einer ihrer Vorreiter war Led Bib. Da sie in ihrem Schaffen auf ein breites Spektrum von Bands wie Beefheart, Zorn, Pink Floyd und Miles Davis zurückgriffen, zogen sie bald ein bunt gemischtes Publikum an: Drum-and-Bass-Fans, Jazz-Liebhaber und Death-Metaller zählten ebenso zu ihren Hörern wie Folk- und Pop-Fans.
Eine Live-CD mit limitierter Auflage erschien im Jahr 2008, und weit verbreitete Anerkennung wurde ihnen durch die Veröffentlichung ihres vierten Albums Sensible Shoes zuteil, das im Rahmen des Barclaycard Mercury Prize als Album des Jahres 2009 ausgewählt wurde. Im Jahr 2011 veröffentlichte die Gruppe Bring Your Own, ihr zweites Album für das US-Label Cuneiform Records. Als herausragender Erfolg gefeiert, erhielt es 4- und 5-Sterne- Bewertungen. Pünktlich zu ihrem 10-jährigen Bestehen in 2014 erschienen zwei neue Alben, die als ihre bislang besten gelten: das Studio-Album The People in Your Neighbourhood und The Good Egg, eine Live-Aufnahme auf LP. 2017 veröffentlicht die Band ihr mit Spannung erwartetes sechstes Studio-Album, das erste beim genre-übergreifenden Londoner Label RareNoiseRecords. Eine Tour durch Europa und Großbritannien ist auch geplant. Werden die nächsten 10 Jahre sie wieder auf eine Reise mit ungeahnten Überraschungen führen? Was auch immer geschieht, spannend wird es allemal.

Pressestimmen

„Shootingstar der britischen Szene“
Der Standard

„Das Londoner Quintett schaffte es mit diesem Album auf die Shortlist des Mercury Prize und zwar zu Recht…Reduktionistischer Funk und träg groovende Basslinien treffen auf eine säkularisierte post-coltraneske Hymnik, wobei die Dramaturgie…noch einmal mit immer wieder überraschenden Manövern aufwartet.” Falter

“Rarely have two saxes, keyboards, bass and drums sounded so dangerous yet so compelling.”
The Guardian

“Like the late Captain Beefheart, Led Bib know a thing or two about ugly beauty.”
The Times

“Part free improv, part art-rock, the band’s uncompromising formula puts them in the vanguard of the new school of British jazz”
The Sunday Times

“a near flawless blend of instantly memorable composed tunes and the kind of wild improvisation-informedsections that only really falls into place when a band has an extensive history of live performances to draw upon.”
The Quietus

“One of the UK’s most adventurous groups”
Jazzwise

www.ledbib.com

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